Geometrische Multiplayermap Formen
Fortsetzung
von Seite 1
Auch hier gilt wieder, auch in der Schräge
Raumteilungsstriche einzufügen. Dann beginnt auf der Innenseite des
Raumteilers das Ausschneiden mit dem Pinsel Wasser. Normalerweise auch
rundherum, aber da es hier eine Karte mit viel Schnee drumherum ist,
wird mit dem Wasser nur die Innenseite schräg und quer ausgemalt. Danach
kann man erkennen, wie mit dem Pinsel Schnee die Flächen ausgefüllt
werden rundherum. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dies ist
hier nur ein Beispiel. Da es eine Metzel werden soll, sind die Landflächen
sehr groß und gegenüber den Wasserflächen zu 90 Prozent (circa) vertreten.
Man kann natürlich auch zuerst Schnee und dann Wasser setzen wie auf
den Bildern geschehen.
 
 
Jetzt kommt es zu wichtigen Entscheidungen.
Wo setze ich den Rohstoffberg? Wo die Manaflächen? Auch hier entweder
an die Skizze halten oder improvisieren und Kästchen abzählen, was auf
dem Gras ja noch immer gut funktioniert.
Wieder mit dem Pinsel Strand und dann mit
Wüste, Fels oder ähnlichem ausschneiden.
 
 

Fertig ist die geometrische Grundkarte!
Das alleine kann aber oft schon die Löwenzeit an Design und Bearbeitung
einnehmen. Wichtig ist, sich Zeit zu lassen und nicht hektisch zu werden,
denn eines bleibt es weiterhin: Handarbeit mit viel Geduld und Zeit!
Dann geht es ans Feintuning: Wichtig sind hier gleichmäßige
Standorte von Stein und Bäumen (Holz), faire Warenstapel und das Setzen
der Rohstoffe im Berg. Beim Rohstoffpinsel sind zwei Durchgänge oft
die Regel.
Setzen der Rohstoffe auf Berg und Wasser (Fische)
Rohstoffmengenpinsel drüberziehen, um viel, wenig oder zufällige Rohstoffverteilung
einzumalen.
Ausschmückendes Design ist dann ein Element, welches am meisten Freude
macht. Einbauen kleiner Details, Umranken von Sumpfpflanzen, Blumenmeere,
Säulen, all das, jeder so, wie er es mag. Eine ganz leere Karte wirkt
nämlich etwas karg. Beim Setzen solcher Objekte sollte man nur wissen,
welche Objekte überbaubar sind und welche nicht. Denn sonst kann man
dort keine Gebäude mehr setzen und das gleichmäßige Design wird auf
den Kopf gestellt.
Hier noch einmal ein paar Bilder von der fertigen Karte mit
ein paar Bildschirmausschnitten:



Das Karteneinstellungsfenster: Hier
kann man einstellen, wie eine Siegbedingung aussehen soll. Für eine
Karte, die die klassischen Siegbedingungen haben soll (wie die Schneemetzel),
sehen die Einstellungen folgendermaßen aus:
So, bei den Teams können die Völker
je nach Wunsch frei wählbar oder festgelegt werden. Dabei sollte man
bei der Teamvergabe von Team 1 - Team 4 folgendes beachten:
Team1 = immer Mensch, sonst Editorfehlermeldung, Team 1
Team2 = Team 2
Team3 = Team 1
Team4 = Team 2
Denn so kann man auf dieser Karte auch 1 vs. 1 spielen und
nicht nur 2 vs. 2
So, das war es auch schon. Insgesamt hat das Erstellen der
Schneemetzel mit allen Arbeiten so an die 7 Stunden Arbeitszeit in Anspruch
genommen. Die Erstellzeiten können extrem variieren. Dazu muß man sagen,
daß diese Karte noch ein einfaches Beispiel für eine geometrische Map
war, da sie sich an der Rautenform des Editors orientiert hat.
Und jetzt ran an die Editoren! Zeigt, was ihr könnt und habt
Spaß!
Download: Schneemetzel
Download: Grundkarte Mana
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